Lehrgänge mit Maria Weiß  
   
 
   

 

News
dot

10.04.2013: Maria ist wieder Deutsche Meisterin

Der untenstehende Bericht wurde am 28.03. in der HZ veröffentlicht.

Neuer Ansatz trägt erste Früchte

HERSBRUCK — Maria Weiß geht neue Wege. Nachdem die Vorzeige-Karatekämpferin des TV Hersbruck im vergangenen Frühjahr gleich zwei Premier League-Turniere gewonnen hatte, ging ihr ausgerechnet bei den beiden Saisonhöhepunkten - der EM auf Teneriffa und der WM in Paris - die Puste aus. Heuer trat die 30-Jährige etwas kürzer, um bei der Europameisterschaft im nächsten Monat in Budapest auf den Punkt fit zu sein.

Die Grundlagen für eine weitere strapaziöse Saison erarbeitete sich die Sportökonomie-Studentin im Januar bei zwei Trainingslagern in Österreich und auf Fuerteventura. Anschließend ließ sie die Titelverteidigung bei den „Paris Open“, dem traditionellen Auftakt der mit dem Weltcup im Radsport oder der „Diamond League“ in der Leichtathletik vergleichbaren Premier League-Serie, sausen. „Beim Deutschen Karate Verband liegt der Fokus auf der Heim-WM im November 2014“, sagt Weiß. „Dafür werden bereits jetzt die Grundsteine gelegt.“ Auch die Hersbruckerin möchte dort ihre glanzvolle Karriere „vergolden“.

Erst Anfang März wartete der erste Härtetest auf die Mannschafts-Weltmeisterin von 2008 - beim zweiten Premier League-Turnier, den „Dutch Open“ im niederländischen Dordrecht. In den vergangenen vier Jahren stand Weiß dort immer auf dem Treppchen, heuer aber musste die Titelverteidigerin ohne Medaille abreisen. „Wir haben im Training einige Sachen geändert, da ist es ganz normal, dass es erst einmal einen Schritt zurück geht“, nahm die 30-Jährige das für ihre Verhältnisse schlechte Abschneiden gelassen.

Nach einem Freilos in Runde eins entschied Weiß in Dordrecht das Duell gegen die Französin Emelie Cacheux hoch konzentriert mit 3:1 für sich. Anschließend traf sie auf Heba Abd Elhamid, gegen die die Hersbruckerin im WM-Viertelfinale noch höchst unglücklich verloren hatte. Und die Ägypterin legte gleich richtig los - erzielte schon nach drei Sekunden mit einem Fußtritt an den Kopf von Weiß eine Drei-Punkte-Wertung. Die aber blieb unbeeindruckt, glich in einem nun recht einseitigen Gefecht durch drei Fauststöße aus und wurde von den Kampfrichtern für ihre engagierte Leistung mit einem 5:0 im fälligen Kampfrichterentscheid belohnt.

Im Viertelfinale musste sich Weiß dann aber der gut 15 Zentimeter größeren und in puncto Reichweite deutlich bevorteilten Laury Vogelzang aus Holland (immerhin Dritte der „Paris Open“ und der U21-EM) mit 0:2 geschlagen geben. „Auch wenn ich dieses Mal keine Medaille gewonnen habe, mit meiner Leistung war ich zufrieden“, sagte die Hersbruckerin anschließend.

Ihr EM-Ticket löste Maria Weiß wenig später souverän bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten fand sie immer besser ins Turnier. Dem 0:0 (4:1 im Kampfrichterentscheid) gegen Selke Ilgner aus Schleswig-Holstein ließ sie Siege über Claudia Gabrich aus Sachsen (1:0) und Dorothea Emer aus Baden-Württemberg (5:0) folgen. In einer Wiederauflage des Vorjahresfinales erlaubte sie Nikita Woitas aus Baden Württemberg keinen einzigen Gegentreffer und gewann mit einem klaren 3:0 ihren vierten Deutschen Meistertitel in Folge. „Budapest kann kommen“, schaut Maria Weiß positiv gestimmt auf die kommenden Aufgaben.

Nicht ganz so gut erging es ihren Vereinskolleginnen vom TV Hersbruck in Erfurt. Steffi Mittag verlor gleich ihren ersten Kampf mit 0:2. Claudia Leffler (+68 kg) besiegte zunächst Daniela Termin aus Sachsen, schied dann aber im Kampfrichterentscheid (2:3) gegen Denise Rottewert aus Nordrhein-Westfalen unglücklich aus. Im Mannschaftswettbewerb kam für die drei ebenfalls bereits in der ersten Runde das Aus.


http://n-land.de/hersbrucker-zeitung/sport/spo-detail/datum/2013/03/28/neuer-ansatz-traegt-erste-fruechte.html#.UWVYS6J9CSo

dot

zurück

 

Wir sind zertifiziertes Test Dojo der Firma S.B.J.

SBJBudoLife

 

WKF EKF DKV