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- Deutsche Meisterschaft Junioren

 

 

KaKenko Zeltlager 2018

Betzenstein vom 20. - 22. Juli
Vielen Dank an alle Helfer und vielen Dank für die vielen Salate, Kuchen & co.
Trotz des andauernden Regens hatten wir tolle Momente und viel Spaß!!!

 
 
 

 
 
 
 
 

Prüfung in der Selbstverteidigung

Am Samstag den 21. Juli stellten sich Gustl, Roland, Sedat und Harald den strengen Augen des Prüfgerichts des Selbstverteidigungsverbandes Tatsu Tora Kai.
Alle vier bestanden ihre Prüfung. Gustl und Roland legten dabei ihre erste Prüfung in diesem System ab.
Während Sedat mit seiner Braungurtprüfung glänzte wurde Harald eine besondere Ehre zu Teil, er Bestand mit dem Schwarzgurt die erste Meisterprüfung.

 
 
 

Präventionstag 30. Juni 2018

Am Hersbrucker Präventionstag waren wir ebenfalls mit einem Stand und Vorführung zum Thema Gesundheits- und Gewaltprävention vertreten.

 
 
 
 
 
 
 
 

Deutsche Meisterschaft der Junioren

An der diesjährigen Deutschen Karate Meisterschaft der Jugend, Junioren und U21 vom 2. - 3. Juni in Erfurt erkämpfte sich Darren Fürst den 5. Platz in seiner Gewichtsklasse und Timon Dienlin den 2. Platz mit der Auswahlmannschaft des Bayerischen Karate Bundes.

 
*Quelle: www.karate.de
*Quelle: www.karate-bayern.de
*Quelle: www.karate.de

 

Lehrgänge mit Maria Weiß
   
 
   

 

Selbstschutzkurse für Frauen

Selbstschutz speziell und ausschließlich nur für Frauen
Teil 1: Samstag den 28. April 2018 von 10 bis 16.30 Uhr
Teil 2: Samstag den 13. Oktober 2018 von 10 bis 16.30 Uhr
>> Ausschreibung

 

Kurse für Einsteiger

Derzeit stehen keine Kurse an.

 

News
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03.04.2015: Bericht: Die Kunst zu kämpfen, NZ 13.02.2015

Maria Weiß und die Kunst zu kämpfen



Von Johannes Handl

HERSBRUCK— Sie war Mannschaftsweltmeisterin, Studenteneuropameisterin und fünffache deutsche Meisterin. Auch nach ihrem Karriereende bleibt Maria Weiß ihrem Sport verbunden. In Hersbruck führt sie mit ihrem Mann ein Karate- und Gesundheitszentrum. Es gibt diese Momente, in denen Maria Weiß wehmütig an ihre aktive Zeit zurückdenkt. Doch sie verfliegen schnell. „Ich habe am Schluss schon ein bisschen gemerkt, dass ich nicht mehr die Lust hatte, mich in jedem Training bedingungslos zu quälen.“ Mit der Heim-WM in Bremen vor Augen ging es noch eine Zeitlang. „Aber wenn die Bereitschaft nicht mehr so da ist, wofür dann? Ich verdiene damit ja kein Geld“, stellt die 32-Jährige klar.
Bei der Heim-WM im vergangenen November verletzte sich die 1,73 Meter große Athletin beim Aufwärmen. Nur mit drei Spritzen und der Einnahme von Tabletten konnte sie überhaupt antreten – und kämpfte sich in der Gewichtsklasse unter 68 Kilo sogar bis ins Viertelfinale. Dort war allerdings Endstation.
Mit Verletzungen hatte Weiß nicht nur während ihrer neun Jahre im Nationalkader Kumite zu kämpfen. „Wirklich schlimm hat es mich aber nie getroffen“, sagt Weiß und zählt nahezu gleichgültig eine ganze Palette an Verletzungen auf. Zweimal hat sie sich die Nase gebrochen, einmal kugelte sie sich die große Zehe aus. Dass diese im 90-Grad-Winkel abstand – für Weiß nicht weiter tragisch. Und wenn doch mal ein Finger gebrochen war? Besser als angerissene Achillessehnen, erklärt Weiß: „Da kann man wenigstens noch in Ruhe joggen.“ Von 2002 bis 2004 verletzte sie sich jeweils bei den bayerischen Meisterschaften, so dass sie die deutschen Meisterschaften jeweils drei, vier Wochen später sausen lassen musste. Dass ihr eine Einzelmedaille bei einem ganz großen Turnier mehrfach knapp versagt blieb, hat sie mittlerweile abgehakt. „Man denkt immer mal kurz, was wäre wenn, aber eigentlich war es genau so richtig“, sagt die Hersbruckerin über ihre Laufbahn, die sie einst im Alter von zehn Jahren begann. Ob sich die jahrelange Schinderei gelohnt hat? „Auf jeden Fall“, bestätigt Weiß und nickt: „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man mal für sein Land bei so einem großen Turnier antreten darf.“ Las Vegas, Tokio, Malaysia, Türkei: Als Weltklasse- Karateka kam Weiß viel herum, auch wenn nur selten Zeit für einen Kurzurlaub blieb. Aber wer kann schon von sich behaupten, mit der Prinzessin von Dubai gekämpft zu haben? So gehörte Weiß einer Delegation des Deutschen Karate-Verbandes an, der zu einem Trainingscamp in die Vereinigten Arabischen Emirate eingeladen worden war.
Ihren schönsten Erfolg feierte die Hersbruckerin im Jahr 2008 in Tokio, als sie im Finale gegen Spanien den alles entscheidenden Kampf gewann und Deutschland somit den ersten und bislang einzigen Mannschaftsweltmeistertitel bescherte. Auch auf ihren zweiten Platz bei der Premier- League-Turnierserie ist sie mächtig stolz, ist er doch der beste Nachweis für ihre konstanten Leistungen in der Saison 2012.
Auch abseits der Matte diszipliniert Wie zu ihrer aktiven Zeit, als die frühere Arzthelferin das Abitur nachholte, fährt Weiß auch nach ihrer Karriere mehrgleisig. Den Bachelor in Sportökonomie hat sie bereits in der Tasche, bald soll der Master folgen. Die Idee, sich irgendwann selbstständig zu machen, hatte Weiß schon lange im Hinterkopf. Im September 2013 wagte sie den Schritt. Gemeinsam mit ihrem Mann Andreas, mit dem sie im Jahr 2001 beim TV Hersbruck eine Karate- Abteilung ins Leben gerufen hatte, gründete sie das KaKenko Karate und Gesundheitszentrum. Bis zu 280 Aktive trainieren jede Woche in der Halle des ehemaligen „Getränke Hartmann“ in der Georg-Held-Straße.
Maria und Berufsschullehrer Andreas Weiß ist wichtig, nach einem festen Plan trainieren zu lassen. So wissen die Athleten, woran sie sind und können schnell ihre Erfolge sehen. Wenn die Fünf- bis Sechsjährigen die Matte betreten, steht zunächst das Erlernen koordinativer Fähigkeiten im Vordergrund. Doch egal ob Minis, Kinder, Jugendliche oder Erwachsene: Der gegenseitige Respekt steht beim Karate über allem.
Das Angebot richtet sich aber nicht nur an Leistungssportler, sondern auch an Einsteiger und Interessenten fortgeschrittenen Alters. So gibt es neben einem Sandsack-Workout auch Selbstverteidigungs-, Tai-Chi- und Qi-Gong-Kurse. „Ich freue mich jetzt, mehr Energie zu haben für unseren Kader“, sagt Weiß. Denn in Kürze will der Deutsche Karate-Verband in Hersbruck einen Kumite-Bundesstützpunkt einrichten – erst den dritten in Deutschland überhaupt.

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