Lehrgänge mit Maria Weiß  
   
 
   

13. Weihnachts-Cup
für Minis, Kinder und Schüler bis 13 J.

Weihnachtscup

am Samstag den 9. Dezember
in der Turnhalle des TV Hersbruck, Mühlstraße 17
von 9:30 bis 14 Uhr

>> Ausschreibung und Zeitpan

NEUE KURSE

Karate für Neueinsteiger von 14 bis 99 Jahre

Samstag, den: 11.11.2017
Sonntag, den: 12.11.2017
Samstag den: 18.11.2017
Sonntag den: 19.11.2017
Jeweils von 10:00 – 13:15 Uhr

>> Ausschreibung

Einstieg leicht gemacht

Wir beginnen mit unserem Curriculum wieder von vorne. Das ist Ihre Chance als Anfänger bei einem unserer Kurse fundiert neu einzusteigen. Nutzen Sie die Gelegenheit um Ihre sportlichen Vorsätze für das Neue Jahr gleich umzusätzen oder erfüllen Sie sich den Wunsch und machen sich mit einer Kampfkunstart vertraut.

Klassisches Karate
Kursbeginn am Montag den 08.01.2018 um 19.30 Uhr

Selbstverteidigung
Kursbeginn am Dienstag den 09.01.2018 um 19.45 Uhr

Tai Chi und Qi Gong
Kursbeginn am Mittwoch den 10.01.2018 um 18.30 Uhr

Karate Bogu-Kumite
Kursbeginn am Donnerstag den 11.01.2018 um 19.30 Uhr

Bei unseren anderen Kursen, wie das Gesundheitstraining, MaxxF Krafttraining, Karate-Aerobic und
Sandsack-Workout, ist ein Quereinstieg jederzeit möglich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr KaKenko-Team


News
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03.04.2015: Bericht BM Jug bis Master 28.2.2015

Starke Kämpfe und große Emotionen auf der Bayerischen Karate Meisterschaft


Am Wochenende vom 28. Februar bis 1. März fand in Pfarrkirchen die diesjährige Bayerische Karate Meisterschaft der Jugendlichen U16, Junioren U18, Leistungsklasse Ü18 und Masterklasse Ü30 statt. Mit dabei war auch das bei der Mittelfränkischen Karate Meisterschaft vom 31. Januar so erfolgreiche KaKenko, Karate- und Gesundheitszentrum Hersbruck. Mit 2x Gold, 2x Silber und 6x Bronze steht das Karatezentrum auf Platz drei im Medaillenspiegel der Jugend und Junioren, knapp hinter Waldkraiburg und Straubing mit jeweils drei Goldmedaillen. In der Leistungs- und Masterklasse waren die Hersbrucker aufgrund der wenigen eigenen Starter nicht ganz so erfolgreich. Mit einmal Gold und dreimal Bronze steht das KaKenko hier auf Platz acht von insgesamt 27 teilnehmenden Vereinen.

Am Samstag startete die Bayerische Meisterschaft mit den Jugendlichen und Junioren. Nach dem die Kata Begegnungen (Formenlauf) am Mittag abgeschlossen waren ging es gleich weiter mit den Kumite-Mannschaftsbegegnungen (freier Kampf). Eine Mannschaft besteht dabei aus drei Athleten welche der Reihe nach gegeneinander antreten. Gewonnen hat die Mannschaft, welche bei den drei Begegnungen die meisten Siege davon getragen hat. Für Hersbruck kämpften bei den Jugendlichen Luis Abt, Marko Gale und Alexander Nigg zuerst gegen die Auswahlmannschaft der Bayerischen Karate Jugend. Den ersten Kampf bestritt der noch unerfahrene Gale und verlor mit 0 zu 4 Punkten. Als nächstes stellte sich Alexander auf die Matte und hielt gegen den Bayernkaderathleten ein Unentschieden, so dass nun auch Abt zum Zug kam. Der Kampf ging gleich zu Beginn sehr aggressiv los. Trotz des entschlossenen Kampfeinsatzes von Abt musste sich dieser am Ende doch mit einem knappen 0:2 gegen den Athleten der BKJ geschlagen geben. Nun standen die KaKenko-Athleten im Kampf um Platz drei der Mannschaft aus Untermerzbach gegenüber. Hier konnte Alexander den ersten Sieg mit einem deutlichem 2:1 für Hersbruck erkämpfen. Da Luis den darauffolgenden Kampf mit einem 1:1 Unentschieden beendete, musste nun auch Marko auf die Fläche. Dieser gab seine Begegnung allerdings mit einem 0:1 an die Untermerzbacher Athleten ab. Die gleiche Anzahl an Siegen und an erreichten Gesamtpunkten führte zum Entscheidungskampf zwischen den beiden Teams. Die Hersbrucker stellten Abt für den entscheidenden Kampf auf und dieser zeigte was in ihm steckt. Luis fuhr zur Höchstleistung auf und erkämpfte für die Hersbrucker die erste Medaille.
Nach drei erschöpfenden Mannschaftskämpfen ging es für Luis Abt gleich ohne Pause in seiner Gewichtsklasse bis 52 kg weiter. Ohne Zeit zur Erholen stand er gleich Schreck Jonas aus Hauzenberg gegenüber. Trotz Erschöpfung konnte Abt diese und die nächste Begegnung für sich entscheiden, nicht zuletzt auch aufgrund der Unterstützung durch seine Trainerin Maria Weiß, der ehemaligen Bundeskaderathletin und siebtplatzierte bei der Weltmeisterschaft 2014 in Bremen. Beim Einzug ins Finale gegen Andreas Fischbein aus Riedenburg forderten allerdings die fünf Vorkämpfe ihren Tribut und Abt musste sich erschöpft geschlagen geben. Nun galt es den Kampf um Platz drei gegen Luca Sollacher aus Traunreuth zu gewinnen. Dieser ging gleich sehr aggressiv in die Offensive. Luis hielt tapfer dagegen bis ihn Sollacher mit einem regelwidrigen Schlag gegen die Kehle niederstreckte. Während Abt ärztlich versorgt wurde, wurde Luca aufgrund seines Vergehens Disqualifiziert. Somit holte sich der Junge Hersbrucker Athlet nach sieben harten kämpfen die wohlverdiente Bronzemedaille. Zeitgleich dazu duellierte sich die Junioren Männermannschaft, bestehend aus Maximilian Hauser, Daniel Beretta und Maximilian Wild mit der Mannschaft aus Traunreut. Zuerst ging Hauser an den Start. Hauser, noch unerfahren und erst seit kurzem im Hersbrucker-Kader, verlor seine Begegnung deutlich gegen den stärkeren Athleten aus Traunreut. Wild, Teilnehmer der diesjährigen Jugend-Europameisterschaft, kämpfte als nächster. Leider blieb der sonst so engagierte Athlet in diesem Kampf unter seinem Potential und verließ die Matte mit einem 1:1 Unentschieden. Als nächstes ging Beretta auf die Fläche und holte für Hersbruck souverän einen deutlichen Sieg mit sieben zu eins Punkten. Mit der gleichen Anzahl an Siegen aber insgesamt weniger Punkte als Traunreut war dies das frühe Aus für die KaKenko Mannschaft. Eigentlich hätte Wild seine Begegnung gewinnen müssen, so der Heimtrainer Andreas Weiß, dann währen die Jungs eine Runde weiter gekommen. Das Team der Juniorinnen mit Annalena Ruppert, Nurcan Sapkaya und Johanna Rupprecht stand zusammen mit dem Team aus Mömlingen bereits zu Beginn im Poolfinale. Allerdings konnten die Mömlinger Mädchen die Begegnung für sich entscheiden, so dass sich die Hersbrucker Damen mit Platz drei zufrieden geben mussten.
Bei den jugendlichen Mädchen bis 54 kg gingen Rebecca Frisch und Clara Abt für den Hersbrucker Verein in zwei unterschiedlichen Pools an den Start. Clara Kämpfte zuerst. Mit tiefer Entschlossenheit bestritt sie ihre erste Begegnung gegen Xenia Krug aus Schweinfurt Lehrbuchmäßig und konnte taktisch clever den Sieg mit einem deutlichem 5:0 für sich verbuchen. In der nächsten Runde ging es bereits um den Einzug ins Finale, ein Kampf der ihr sichtlich an die Substanz ging. Immer wieder griff Abt die Straubinger Athletin Sophia Reif mit ihren Faustkombinationen an. Clara musste mit ihren ständigen Angriffen verhindern, dass Sophia ihre gekonnten Fußtritte anbringen konnte. Der Plan ging auf und die Hersbrucker Athletin zog erschöpft, ohne einen Gegentreffer kassiert zu haben, in das abendliche Final ein. Im anderen Pool traf Rebecca gleich zu Beginn auf die Favoritin Michaela Kelc aus Waldkraiburg. Trotz eines verbissenen Kampfes musste sich Frisch am Ende doch der erfahrenen Athletin mit einem knappen 0:2 geschlagen geben. Wie erwartet bahnte sich Kelc ihren Weg bis ins Finale, so dass Rebecca als nächstes um Platz drei kämpfte, mit Erfolg. Abgekämpft aber glücklich sicherte sich die Athletin vom KaKenko Hersbruck den dritten Platz. Rupprecht Johanna startete bei den Juniorinnen bis 53 kg. Aufgrund der geringen Teilnehmerinnen in dieser Kategorie kämpfte sie gleich zu Beginn im Poolfinale gegen Johanna Lentzkow aus Bessenbach, dass sie allerdings leider knapp verlor. Somit Stand Rupprecht auf dem dritten Platz. Zeitgleich dazu kämpfte Nurcan Sapkaya in ihrer Kategorie der Juniorinnen +59 kg. Nurcan verlor ihre erste Begegnung gegen die spätere Finalistin Martina Reil vom KD Straubing. Im Kampf um Platz drei kämpfte sie anschließend gegen Katrina Mayr aus Kempten. Mit einem entschlossenem Sieg konnte sich die Athletin des KaKenko die Bronzemedaille sichern.
Zuletzt betrat dann noch der Hersbruck Favorit Maximilian Wild die Fläche in seiner neuen Altersklasse der Junioren über 76 kg. In seinem vorhergehenden Mannschaftskampf konnte er seine gewohnte Leistung nicht abrufen, aber jetzt zeigte er sein volles können. Mit blitzschnellen Faustschlägen der vorderen Hand und überlaufenen Faustkombinationen passte er jeweils den richtigen Moment für seine Aktionen ab. Souverän und mit deutlichem Abstand kämpfte sich Wild vorbei an Fabian König aus Moosburg und Josef Eck aus Trennfurt direkt ins Finale.

16 Uhr, Beginn der Finalbegegnungen. Als erstes stellte sich Clara Abt in ihrem Finale Michaela Kelc vom Asia Waldkraiburg gegenüber. Clara überraschte ihre Kontrahentin gleich zu Beginn mit einem schnellen Angriff und erzielte den ersten Punkt. Nach zwei sauberen Konteraktionen stand es 3:0 für Abt. Nun wurde Kelc aber immer aggressiver und Abt geriet mehr und mehr in Bedrängnis, so dass die Waldkraiburger Athletin zwei Punkte aufholen konnte. Da schaffte Abt einen weiteren gut getimten Angriff. Fast am Ende ihrer Kräfte konnte Clara ihren Vorsprung von vier zu zwei Punkten gegen die immer stürmischer angreifende Kelc über die letzten Sekunden halten. Damit erkämpfte sie sich ihren ersten Bayerischen Meistertitel. Stolz wurde sie von ihrem Trainer Weiß mit offenen Armen empfangen als sie die Matte verließ. Da an der leichtesten Gewichtsklasse der Juniorinnen insgesamt nur zwei Starterinnen teilnahmen stand Annalena Ruppert gleich im Finale Andrea Diepold vom TV Vohburg gegenüber. Diese gewann allerdings die Begegnung und die KaKenko-Athletin musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. In der letzten Einzelbegegnung traf der Hersbrucker Ausnahmeathlet Maximilian Wild auf den Finalisten Johannes Pelzeder vom Dento Karate Hauzenberg. Beide Kämpfer verhielten sich taktisch ruhig und abwartend um jeweils einen Fehler des anderen auszunutzen. Dies glückte Wild zuerst, im richtigen Moment startete er eine Faustkombination und ging mit einem Punkt in Führung. Pelzeder versuchte mit Fußtritten zum Kopf den Rückstand auszugleichen, doch Wild konnte die Angriffe gut meiden um schließlich mit einem weiteren Punkt seine Führung auszubauen. Am Ende stand es 2:0 für den Bayerischen Meister aus Hersbruck. Zuletzt standen sich die jugendlichen Damenteams gegenüber. Da hier insgesamt nur zwei Teams gemeldet waren begegneten sich die Mannschaften aus Hersbruck und Waldkraiburg gleich im Finale. Die Hersbruckerin Frisch konnte die erste Begnung gleich für ihre Kampfgemeinschaft Hersbruck und Bessenbach verbuchen. Fabienne Bäckmann aus Bessenbach kämpfte als nächstes für die Hersbrucker. Mit einer Verletzung am Rücken gezeichnet, die sie sich zuvor bei den Einzelkämpfen zugezogen hat, verlor sie allerdings die zweite Runde. Somit hätte Clara Abt noch kämpfen müssen, diese war aber aufgrund ihres vorhergehenden Finalkampfs im Einzel, der ihr alles abverlangte, nicht mehr in der Lage dazu. Somit ging die Begegnung an Waldkraiburg und die Kampfgemeinschaft Hersbruck/Bessenbach holte Silber.
Am darauffolgenden Tag starteten die Hersbrucker Leistungsklasse und Masterklasse Ü30 Athleten. Wie am Vortag auch ging es für die Athleten mit dem Mannschaftskampf nach den Kata-Disziplinen (Formenlauf) los. Unter dem Team Mittelfranken waren die Sportler des KaKenko und des Nürnberger KSC vereint. Patrick Janson vom KSCN kämpfte als erster gegen den wesentlich größeren Athleten vom TSV Monheim. Geschickt mied er dessen Angriffe und beendete die Begegnung mit einem 1:1 unentschieden. Der nächste Kämpfer, Sven Sedlmeier vom Hersbrucker KaKenko, unterlag seinem Kontrahenten aus Monheim. Florian Pledl, ebenfalls vom KaKenko und ehemaliges BKB-Kadermitglied, kämpfte routiniert gegen seinen jüngeren Gegner. Der Monheimer griff äußerst aggressiv an, doch Pledl mied dessen Angriffe oder zerstörte sie indem er ihn hart auf die Schulter auflaufen lies. Dem Hersbrucker Athleten gelang es sogar seinen Gegner geschickt zu werfen und die entscheidenden Punkte für seinen Sieg zu machen. Der nächste Athlet der KG Mittelfranken, Matthias Spiegler vom KSCN, verlor nach einem harten Kampf seine Begegnung, so dass auch noch das fünfte und letzte Team-Mitglied, Andrej Oder, ebenfalls vom KSCN an den Start musste. Oder kämpfte überzeugend und konnte seine Begegnung erfolgreich für die Mittelfranken beenden. Somit hatten beide Mannschaften jeweils ein Unentschieden, zwei Niederlagen und zwei Siege. Allerdings hatten die Mittelfranken in den Kämpfen insgesamt mehr Punkte erreicht, so dass diese nun im Poolfinale der Mannschaft aus Traunreut gegenüberstanden. Auch hier waren die Begegnungen ausgeglichen, so dass bis zum fünften Mann gekämpft werden musste. Hier verlor allerdings der Hersbrucker Andreas De Sario, der gegen Oder eingewechselt wurde, den entscheidenden Kampf. Damit landeten die Mittelfranken mit ihrem Team auf Platz drei. Die Hersbrucker Damen bildeten zusammen mit dem Karate Verein aus Untermerzbach eine Kampfgemeinschaft. Die Hersbruckerinnen Mona Feder, Steffi Mittag und die Untermerzbacherinnen Jacueline Böhm und Nadine Firnstein trafen gleich im Poolfinale gegen die Favoritinnen aus Waldkraiburg, welche die Begegnung auch für sich entscheiden konnten. Somit landeten die Damen in der Trostrunde im Kampf um Platz drei. Ihr konnte sich die KG Hersbruck/Untermerzbach erfolgreich gegen das Team aus Haldenwang durchsetzen und sicherte sich damit die Bronzemedaille. Nach der Mannschaftsbegegnung ging es gleich weiter im Einzel der Herren bis 75 kg. Hier ging Sven Sedlmeier gegen Patrick Fischer aus Augsburg an den Start. Geschickt konnte er die Angriffe von Fischer vereiteln und selbst mit gezielten Angriffen in Führung gehen. In der nächsten Runde traf der Hersbrucker auf den späteren erstplazierten Hans Hawe aus Trostberg. Geschickt ging Hans in der Mitte der Kampfzeit in Führung und konnte diese bis zum Ende auch halten. Im Kampf um Platz drei stand Sven dem Kämpfer Dang Doan aus Monheim gegenüber. Mit großer Entschlossenheit setzte er seinen Kontrahenten von Anfang an unter Druck, ging mit gekonnten Faustschlägen in Führung und konnte sich somit die Bronzemedaille sichern. Zeitgleich dazu kämpfte der immer noch erkältete Florian Pledl in seiner Kategorie bis 84 kg. Trotz Krankheit konnte er sich routiniert gegen seine zwei ersten Kontrahenten Michael Koschta aus Herbertshofen und Korbinian Kopf aus Puchheim durchsetzen. Seine Taktik ging jedes mal auf. Zuerst mied er deren Angriffe und lies sie ständig ins leere laufen um anschließend stehen zu bleiben und hart dagegen zu gehen. Somit konnte er jedes Mal kurz vor Ende der Kampfzeit in Führung gehen und diese auch halten. Den Kampf um den Einzug ins Finale bestritt er mit Wladimir Terengin aus Traunreut. Auch hier schien seine Taktik erst einmal aufzugehen. Geschickt konnte er den Angriffen des jüngeren Traunreuter ausweichen bis dieser dann plötzlich und unerwartet für Pledl nachsetzte und mit einem Punkt in Führung ging. Somit ging der Plan des routinierten Hersbruckers nicht mehr auf und erschöpft durch seine Erkältung hatte er nicht mehr die Energie den Punkterückstand wett zu machen. Geschwächt verlor er dann auch den Kampf um Platz drei gegen den Bayernkaderathlet Nico Drexel aus Kempten, der gleich zu Beginn mit einem Fußtritt zum Kopf von Florian in Führung ging. Somit blieb trotz harter und guter Kämpfe nur Platz 5 für den KaKenko-Athleten. Mona Feder, Teilnehmerin der Deutschen Junioren Meisterschaft im Vorjahr, hatte nun ihre erste Bayerische Meisterschaft der Leistungsklasse vor sich. Entsprechend motiviert konnte sie ihre erste Begegnung auch gleich für sich entscheiden. Im Poolfinale stand sie dann der alterfahrenen Kämpferin Lefterye Özcelik aus Füssen-Schwangau gegenüber. Diese wartete gekonnt den Angriffsmoment der Hersbruckerin ab um ihr mit einer Kontertechnik zuvorzukommen. Leider fehlte Mona hier noch die Erfahrung um das Ruder herumzureisen, so dass sie sich der routinierten Kämpferin aus Füssen-Schwangau geschlagen geben musste. Enttäuscht aber dennoch kampfbereit betrat sie anschließend im Kampf um Bronze die Kampffläche gegen Romina Neagu vom KSC Nürnberg. Gekonnt setzte sich Feder mit ihren Faust-Fuß-Kombinationen gegen die Nürnbergerin durch und sicherte sich damit den dritten Platz.
Zuletzt stellte sich Claudia Leffler auf die Kampffläche in ihrer Gewichtsklasse +68 kg. Hier stand sie gleich im Poolfinale Tanja Zährl aus Traunreut gegenüber. Blitzschnell ging Leffler mit gekonnten Fußtritten in Führung und beendete den Kampf sogar vorzeitig mit einem 10:0. Somit stand sie als einzige Hersbruckerin an diesem Tag im abendlichem Finale. Im Kampf um die Goldmedaille musste sich die KaKenko-Athletin gegen die Kämpferin aus Kempten, Lena Malsch, behaupten. Malsch machte gleich von Anfang an starken Druck um ihre Angriffe anbringen zu können. Leffler wartete jeweils den richtigen Moment ab um ihr mit gezielten Faustangriffen zum Kopf zuvor zukommen. Die Rechnung ging auf und Claudia konnte ihre Führung ausbauen und das Finale schließlich auch für sich entscheiden.

Diese große Anzahl an Platzierungen auf einer Bayerischen Meisterschaft ist für den noch jungen Hersbrucker Verein ein super Ergebnis. Stolz blicken die beiden Trainer Maria und Andreas Weiß auf die Leistungen all ihrer Athleten, auch auf diejenigen, die in diesem Jahr noch keine Platzierung erreicht haben. Zu guter Letzt wurde Maria Weiß noch eine ganz besondere Ehre zuteil. Nach neun Jahren in der Nationalmannschaft und 14 Jahren im Bayerischen Landeskader erklärte Maria nach der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr, an der sie den siebten Platz erreichte, ihren Rücktritt vom Leistungssport. Wolfgang Weigert, Präsident des Deutschen Karate Verbands und des Bayerischen Karate Bundes nutzte den Rahmen der Bayerischen Meisterschaft um Maria für ihre Leistungen zu würdigen und sie angemessen aus dem Landeskader zu verabschieden. „Maria ist die bisher erfolgreichste Bayerische Karate-Athletin“, so Weigert. Mit diesen Worten erhielt sie für ihre Erfolge und ihren langjährigen Einsatz im Bayernkader die Ehrennadel in Silber mit Gold des Bayerischen Karate Bundes e.V. Zu dem gab der Präsident des DKV und BKB bekannt, dass ihre Hersbrucker Karate Schule mit Präsidiumsbeschluss des DKV zum ersten bayerischen Bundesleistungszentrum ernannt wurde. Auch wenn man Maria nun nicht mehr als aktive Kämpferin auf der Matte zu sehen sein wird, so hat sie damit doch die Möglichkeit junge Talente zu fördern und Bundeskadermaßnahmen in Hersbruck durchzuführen.

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