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22.04.2017: Bericht: Krokoyama-Cup 22. April 2017

Am 22. April fuhren die Kaderathleten des KaKenko Hersbruck zum Krokoyama-Cup in Koblenz. Dieses internationales Turnier zählt mit zu einem der größten und wichtigsten Turniere in Deutschland für die Jugend, Junioren und U21. Mit dabei waren die beiden A-Kaderathleten des KaKenko, Timon Dinelin und Darren Fürst zusammen mit Dennis Rupprecht. Während Dennis seine ersten Erfahrungen auf internationalem Niveau machte, wobei deutlich härter zugeschlagen und getreten wird, verlor Darren seinen ersten Kampf nur knapp mit 3 zu 3 Punkten. Aufgrund einer neu eingeführten Regel gewinnt bei einem Unentschieden der Kämpfer, welcher während des Kampfes die erste positive Wertung für sich erzielte. Zwar konnte Darren die Führung seines Gegners, Oliver Jensen aus Dänemark, mit 3 zu 2 Punkten aufholen, doch Gelang es seinem Kontrahenten kurz vor Kampfzeitende mit einem gut getimten Faustschlag wieder auf 3 zu 3 auszugleichen. Da dieser den ersten Punkt für sich verbucht hatte musste sich der A-Kaderathlet geschlagen geben. Timon Dienlin stand bei den Jugendlichen –57 kg zuerst Sebastian Walrabenstein aus Holland gegenüber. Mit gut getimten und äußerst langen Faustangriffen konnte Timon seine erste Begegnung deutlich mit 6 zu 3 für sich verbuchen. Als nächstes Stand er Ugo Degiorgi aus Belgien gegenüber. Mit Hilfe seiner gut platzierten Körperfinten konnte er seinen Gegner aus der Reserve locken und erfolgreich mit weiteren Fauststößen Punkten, so dass auch diese Begegnung mit 2 zu 1 für Dienlin ausging. Gegen seinen nächsten Gegner Sebastian Will arbeitete er zusammen mit seinem Trainier Andreas Weiß eine bestimmte Taktik aus. Und der Plan funktionierte. Gleich zu beginn gelang es Timon den direkten Konterschlag seines Gegners zu umgehen und selbst gekonnt mit einem Faustschlag in Führung zu gehen. Diese Führung konnte der Sportler des Karatecentrums Hersbruck bis zum Ende des Kampfes gekonnt verteidigen. Im Halbfinale traf er auf Magnus Mesters. Gekonnt überraschte Timon den Sportler aus Kempen mit seinen Angriffen aus der seitlichen Bewegung und zog somit ins Finale ein. Dort traf er auf Mustafa Özdemir vom Landeskader Baden-Würtemberg. Eine zu große erfurcht vor seinem Gegner ließ Dienlin in den Rückstand geraden. Die erfolgreichen Konterschläge und –tritte seines Gegners bauten dessen Vorsprung weiter aus bis es schließlich wenige Sekunden vor Schluss 8 zu 1 Punkte für den Kämpfer aus Baden-Würtemberg stand. Nach einer Klammersituation und einem Misslungenem Wurfversuch von Özdemir erhielten beide Kämpfer die letzte Verwarnung vor der Disqualifikation. Das war die Taktische Möglichkeit für Timon trotz des großen Punkterückstandes doch noch zu gewinnen. Er drängte den Gegner mit einer Aggressiven Angriffskombination bis an die Linie der Tatami und führte dann einen gedrehten Fußtritt zum Kopf des Gegners aus, der diesen straucheln und über die Matte treten ließ. Dies führte genau eine Sekunde vor Kampfende zur Disqualifikation des punktemäßig überlegenen Landeskaderathleten aus Baden-Würtemberg und zum Sieg des A-Kaderathleten aus Hersbruck. Diesem gekonnten Schachzug und der Tatsache, dass er bis zur letzten Sekunde gekämpft hat ohne aufzugeben verdangt Timon seine Goldmedaille bei diesem großen Turnier. Der Trainer Andreas Weiß war sichtlich Stolz auf den Erfolg seines Schützlings und hofft nun, dass weitere Athleten seinem Beispiel folgen werden um mit noch mehr Trainingseinsatz dem A-Kader des hersbrucker Karatecentrums beizutreten. Genügend Potential ist jedenfalls vorhanden.

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