Lehrgänge mit Maria Weiß  
   
 
   

 

News
dot

06.05.2017: Bericht: Funakoshi-Sommer-Cup 6. Mai 2017

Am 6. Mai wurde in der Laufer Bitterbachhalle der Funakoshi-Sommer-Cup ausgetragen. Dieses Turnier wird jährlich von dem Hersbrucker Karate- und Gesundheitszentrum, kurz KaKenko, und dem Laufer Karate-Verein Funakoshi in Kooperation ausgetragen. Zu diesem Vereinseigenen Turnier traten 23 Vereine aus ganz Süddeutschland an. Insgesamt kam es zu 320 Begegnungen, ein Großereignis für die zwei Ausrichtenden Vereine. Natürlich gingen dann auch alle Athleten des Karate Centrum Hersbruck, von groß bis klein auf die Tatami, der Wettkampffläche, um sich mit den angereisten Kämpfern zu messen. Als erstes ging der Kinder- und Schülerkader von Maria Weiß, der international erfolgreichen Wettkämpferin, welche 2014 in ihrem letzten aktivem Jahr den 7. Platz bei der Weltmeisterschaft in Bremen erreichte, an den Start. Hier konnte Marius Braun bei den U12 den 3. Platz beim Kumite, dem freien Kampf, für sich verbuchen. Mit der Mix-Mannschaft, welche aus zwei Jungs und einem Mädchen bestand, erkämpften sich Lisa Schramm, Richard Schramm und Eril Akaydin den 2. Platz. Matteo Hesch konnte sich im Einzel ebenfalls bis auf Platz zwei vorkämpfen. Bei den Mädchen U10 gab es nur zwei Teilnehmerinnen und beide kommen vom Karate Centrum Hersbruck. Hier kämpften die Vereinskameradinnen des KaKenko Lorraine Jungkunz und Nicole Wolf gegeneinander. Für die beiden Kaderneulinge war es ihre jeweils erste Turniererfahrung. Der Kampf blieb spannend bis zum Schluss, aber schließlich konnte sich doch Lorraine durchsetzen, so dass Nicole die Silbermedaille zukam. Mit einer weiteren Mix-Mannschaft ging Leon Blos zusammen mit Leni Crsta und Deniz Basusta auf die Matte. Gemeinsam erreichte das Dreiergespann Bronze. Im Einzel hatte Leon nicht so viel Glück, hier musste er sich seinem Vereinskollegen Eril beim Kampf um den 3. Platz geschlagen geben, da ihn dieser gleich zu Beginn des Kampfes überraschend und aggressiv angriff und somit gleich in Führung ging. Zu dem erreichten Leni Crsta und Deniz Basusta im Einzel ebenfalls die Bronzemedaille. Und als letzter Kämpfer des Kinder-/Schülerkader musste sich der Finalist Richard Schramm der Konkurrenz doch noch geschlagen geben und erreichte damit einen stolzen 2. Platz. Als nächstes betrat der Jugend und Junioren Kader von Andreas Weiß die Fläche. Darunter auch die beiden A-Kaderathleten Darren Fürst und Timon Dienlin. Hier gingen gleich mehrere Jugend-Teams des KaKenko auf die Fläche. Zuerst erkämpfte sich die Mannschaft bestehend aus Maximilian Crsta, Dennis Rupprecht und Mika Hermann den 3. Platz. Nachdem sich das zweite Team mit Timon Dienlin, Darren Fürst und Cem Basusta bis ins Finale vorkämpfen konnte, holten sich die drei Jungs auch die Goldmedaille. Das Mix-Team mit Clara Abt, Luis Abt und Justin Schreiber konnte ebenfalls den 1. Platz für sich verbuchen. In den Einzelbegegnungen erkämpfte sich Clara, Cem und Dennis die Bronzemedaille, zu dem konnte Dennis auch in Kata, dem traditionellem Formenlauf, den 3. Platz für sich sichern. Darren Fürst holte sich mit seinen athletischen Fußtritten Silber und Luis, sowie Timon konnten sich bis ins Finale durchringen und dieses auch jeweils für sich in ihrer Alters- und Gewichtsklasse erfolgreich meistern. Bei den Erwachsenen stellte sich der 18-jährige Maximilian Wild in gleich drei Disziplinen auf die Matte: Team, U21 und Leistungsklasse, dabei konnte er gleich dreimal Bronze für seinen Heimverein erkämpfen. Als besondere Disziplin beim Funakoshi-Sommer-Cup steht das Bogu-Kumite im Vordergrund. Dabei handelt es sich nicht um eine eigene Kampfsportart oder Stilrichtung, sondern um eine Trainingsmethode des Karate. Beim Bogu-Kumite wird hingegen des üblichen Sportkarate auch mit Ellenbogen und Knie geschlagen und getreten. Low-Kicks und Würfe sind ebenso wie der Bodenkampf Bestandteil dieser Art des Kämpfens. Zum Schutz tragen die Athleten Helme mit Visier. Entwickelt hat sich die Wettkampfform aus dem traditionellen Bogu-Kumite, bei dem die Karateka sich dem Helm und Brustpanzer des Kendo, dem japanischem Schwertkampf, bedienten um mehr Kontakt bei den Übungskämpfen zuzulassen. Für das KaKenko gingen die beiden Kämpfer Daniel Weiß und David Pöhlmann an den Start. Es wurde in zwei kleinen Pools im Modus jeder gegen jeden gekämpft. Bei seiner ersten Begegnung wurde Daniel vom aggressiven Kampfstil seines Kontrahenten überrascht und musste sich diesem geschlagen geben. Seinen zweiten Kampf konnte er allerdings für sich verbuchen. Als er dann zuletzt gegen seinen Vereinskollegen David antrat musste er aufgrund einer Schulterverletzung, welche er sich einige Wochen zuvor bei einem anderen Cup zugezogen hat, nach einem Wurf und dem darauffolgendem Bodenkampf das Turnier abbrechen. David konnte alle drei Begegnungen für sich verbuchen, so dass nach dem Zählen der Siege und Punkte Daniel den 3. und David den 1. Platz für sich verbuchen konnten.

dot

zurück

 

Wir sind zertifiziertes Test Dojo der Firma S.B.J.

SBJBudoLife

 

WKF EKF DKV